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<pre>Wenn da nicht bald eine klare Leistungssteigerung folgt, könnte es für Münster schwer werden, die zweite Zweitliga-Saison in Folge zu überstehen. Noch ist es zwar früh, aber das Bauchgefühl sagt: Da muss dringend mehr kommen.  <p> Bei den Düsseldorfern zeigte die Formkurve in den vergangenen Wochen deutlich nach oben. Mit vier Punkten aus den letzten beiden Partien gegen die Aufstiegsanwärter SC Freiburg (2:1) und den FC Nürnberg (1:1) haben sich die Rheinländer etwas Luft im Abstiegskampf verschafft.  <p>  Nur drei Mal konnte Paderborn in dieser Saison ein Spiel ohne Gegentor beenden. Zuletzt gelang dies am 10. Spieltag beim Heim-0:0 gegen Union Berlin. In den folgenden vier Partien gab es insgesamt 10 Gegentreffer. <p> Dessen dürfte sich mittlerweile auch der letzte Karlsruher bewusst sein. Wir erwarten daher, dass die heimstarken Oral-Schützlinge (Bilanz im Vorjahr: sieben Siege – sieben Remis – drei Niederlagen) bei ihrer Revanche immer wieder in diese Schwachstelle hineinstoßen werden. <p>  Fünf Saisonspiele hat der MSV Duisburg in dieser Saison bereits absolviert, keine dieser Partien hat der Aufsteiger gewonnen. Neben den ersten vier Liga-Spielen, in denen sich die Zebras nur einen mageren Punkt erspielen konnten, kam auch im DFB-Pokal das schnelle Aus. Beim klaren 0:5 gegen den Bundesligisten FC Schalke 04 waren sie chancenlos.  </pre>


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<pre>Freitag, 3Juli 2015, 20:30 Uhr in Kaiserslautern – Zweite Bundesliga Vorschau, Prognosen, und Wett Tipps  <p> Geht es nun aufwärts mit dem FC Nürnberg (im Bild: Finn Becker)? (Â© dpa picture alliance / Alamy Stock Photo)  <p>  Mit Interimstrainer Peter Hermann, der nach der Beurlaubung von Trainer Frank Kramer das Kommando übernommen hat, kam der Erfolg nach Düsseldorf zurück. Erst wurde der FSV Frankfurt auswärts mit 2:1 bezwungen, am Montag gab es einen 1:0-Erfolg gegen Eintracht Braunschweig – trotz einer mehr als 30-minütigen Unterzahl. <p> Mit vermeidbaren Niederlagen gegen den FSV Frankfurt, Heidenheim und Paderborn sind die Bundesligaträume schließlich ärgerlicherweise in der fußballerischen Provinz versandet — seit dem Sieg gegen RB Leipzig setzten sich die Paulianer kaum noch über einen Stolperstein hinweg. <p>  Bereits seit fünf Auftritten warten die Zebras nun auf ihren dritten Saisonerfolg (ein Unentschieden, vier Niederlagen). Das letzte Erfolgserlebnis feierten sie am 29. November beim klaren 3:0-Sieg gegen den SV Sandhausen.  </pre> 


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<pre> In der vergangenen Saison musste der FC St. Pauli lange zittern, ehe der Klassenerhalt in trockenen Tüchern war. Heuer will sich der Traditionsklub von der Reeperbahn vom Abstiegskampf so weit wie möglich fernhalten. Allerdings sind Zielsetzungen sehr schwierig, denn die Liga ist auch in der neuen Spielzeit überaus ausgeglichen.  <p> Angesichts dieser Probleme dürfte es den Gastgebern zu empfehlen sein, sich nun am Freitag ganz auf die Schwächen des nächsten Gegners zu konzentrieren: Trotz des Auftaktsieges hatte schließlich auch der FC Heidenheim nicht viel anzubieten, vor dem sich eine halbwegs funktionierende Mannschaft so richtig gruseln muss.  <p>  Die Kicker des Karlsruher SC wollen zum Auftakt des neuen Fußballjahres in der Bundesliga ebenso unbedingt ein Zeichen setzen wie Auftaktgegner FSV Frankfurt. <p>  Sieben Mal trennten sich die beiden Mannschaften mit einem Unentschieden. Zuletzt standen sich die beiden Traditionsvereine 18. Dezember 2012 im Achtelfinale des DFB-Pokals gegenüber. <p>  Dagegen stellen sie derzeit mit nur acht Gegentreffern gemeinsam mit Eintracht Braunschweig die beste Heim-Abwehr der Liga. Mit ihren 13 Unentschieden sind die Schützlinge von Norbert Meier weiterhin die Remis-Könige der Liga.  </pre>


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<pre> Deutlich ernster ist die Situation derzeit beim Karlsruher SC. Mit dem jüngsten 1:1 gegen Düsseldorf stoppten die Badener in dieser Woche nach zuvor drei Niederlagen in Folge ohne einen eigenen Treffer den Abwärtstrend wenigstens ein bisschen.  <p> Bevor sich Bielefeld unter anderem in Freiburg und Nürnberg greifbare Dreier vor der Nase wegschnappen ließ, hatte das Dilemma bereits im Hinspiel gegen den MSV seinen Anfang genommen: Auch beim Tabellenletzten wurde ein solides Zwei-Tore-Polster weggeschenkt.   <p> Der MSV will den zweiten Heimsieg schaffen. „Wir werden mutiger sein, viel Positives aus dem Spiel gegen Bochum mitnehmen“, kündigte Trainer Lieberknecht an. <p>  Dass es am Ende aufgrund fehlender Konstanz knapp nicht geklappt hat, musste der FCK-Coach erst verarbeiten!  <p> Gegen Karlsruhe müssen die Münchner allerdings ohne Romuald Lacazette auskommen. Der Mittelfeldspieler hatte zuletzt in Bielefeld die Gelb-Rote Karte gesehen und muss nun ein Spiel zuschauen.  </pre>


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<pre> Die unmittelbare Konkurrenz befindet sich im Aufwind während in Düsseldorf nach der 0:1-Pleite in Sandhausen die Reißleine gezogen wurde – bereits zum zweiten Mal in dieser Saison.  <p> Die Badener sind schließlich seit sechs gemeinsamen Zweitliga-Begegnungen mit dem FCM ungeschlagen und am Samstag einem Dreier womöglich deutlich näher als einer Punkteteilung.  <p>  Hatte sich der vorjährige Zweitliga-Absturz der Badener in den ersten Saison-Wochen zunächst auch in der Drittklassigkeit fortgesetzt, kristallisierte sich das Team von Alois Schwartz mit fortschreitender Saisondauer zunehmend als eine Konstante des Klassements heraus. <p>  Nach einem sensationellen Saisonstart mischte der SV Sandhausen auch in den vergangenen Wochen die Liga auf: Vor dem Gastspiel in Bielefeld ist es somit nur dem Punktabzug von drei Zählern geschuldet, dass die Rand-Heidelberger nicht auf einem Aufstiegsplatz zu finden sind.  <p> Streng genommen hatte das Dilemma des Clubs jedoch bereits in der Vorbereitung begonnen: Nachdem es gegen vermeintliche Sparringspartner wie Jahn Regensburg (1:2), den FC Schweinfurt (1:0) oder die Würzburger Kickers (2:2) nie zu überzeugenden Resultaten reichen wollte, kam die Pleite in Freiburg gewissermaßen schon fast mit Ansage daher.  </pre>


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